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Pokal-Aus für Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf

16.04.2022

Die BSG Pneumant Fürstenwalde siegt auf dem Waldsportplatz und steht im Kreispokalfinale

Der Tabellenfünfte empfing den Tabellenführer der Ostbrandenburgliga zum Halbfinalspiel um den Pokal des Fußballkreises Ostbrandenburg. Warum diese Spitzenpartie auf dem Kunstrasenplatz des Petershagener Waldsportplatzes ausgetragen wurde, weiß keiner so genau. Bei bestem Fußballwetter leuchtete das satte Grün des angrenzenden Rasenplatzes – angepfiffen wurde jedoch auf dem harten Nebenplatz.

Zuschauer hatten trotzdem ihren Spaß

Spielerisch ließ das Spiel eine Menge offen. Beide Teams agierten eher nach dem Prinzip „den Ball nach vorn schlagen und dort wird ihn chon irgendein Mitspieler bekommen“. Kaum klare Spielzüge, geschweige denn schöne Kombinationen gab es zu sehen, dafür jede Menge Kampf und Krampf auf beiden Seiten. Schade, denn die 103 zahlenden Zuschauer hatten da wohl mehr erwartet. Apropos Zuschauer - die hatten ganz offensichtlich trotzdem ihren Spaß, denn beide Lager machten so viel Stimmung, als ob sie beim Endspiel zu Gast wären.

Die erste Möglichkeit hatten die Fürstenwalder und da musste der Blau-Weiße Abwehrspieler Ives-Marvin Ertel den Ball von der Torlinie kratzen. Wenige Minuten später hätte Schiedsrichter Ricardo Herdam auf den Elfmeterpunkt zeigen können. Fürstenwaldes Ibrahim Bouombouo hatte im eigenen Strafraum Blau-Weiß-Stürmer Tobias Hoke umgerannt. Der Pfiff blieb aus.

Sascha Georgie erzielt das Tor des Tages

Das Tor des Tages erzielte Sascha Georgi passend zum Spiel aus einer unübersichtlichen Situation heraus. Der Torhüter der Gastgeber Robert Wendt konnte den Ball nicht festhalten und Georgi staubte ab. Der einzige Fehler von Wendt, der im Verlauf des Spiels gleich mehrfach sehr gut hielt.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel sehr intensiv. Viele Zweikämpfe und jede Menge kleiner Foulspiele bestimmten das Geschehen. Bitter wurde für die Gäste aus der Spree-Stadt die 55. Minute. Bastian Fischer und Miles-Pierce Lorenz rasselten mit den Köpfen zusammen und mussten verletzt ausscheiden.

Natürlich drückten die Blau-Weißen mächtig auf den Ausgleich. In die nun entblößte Abwehr konterte Pneumant und hätte in der Schlussphase gleich zweimal hintereinander das 2:0 schießen können – müssen. Zunächst legte Eric Strehl für Tommy Schäfer auf. Schäfer traf freistehend nicht das leere Tor, sondern nur den Pfosten. Auch in der nächsten Szene konnte Schäfer den Angriff nicht mit einem Tor abschließen.

Pneumant steht im Finale und trifft dort auf den SV Blau-Weiss Markendorf, der im Parallelspiel Grün-Weiß Rehfelde mit 4:0 bezwang.

Das Finalspiel wird am 4. Juni in Schöneiche ausgetragen.

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