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Blau-Weiß verliert zu Hause gegen den Werderaner FC Viktoria

19.03.2022

Nach der Niederlage rutschen die Blau-Weißen auf den fünften Tabellenplatz ab.

Irgendwie hatte sich diese Niederlage angedeutet. Die Blau-Weiß-Fußballer hatten am 17. Spieltag in Altlüdersdorf nur mit Glück mit 2:1 gewonnen. Noch mehr Dusel hatten sie gegen den Tabellenletzten von Eintracht Miersdorf/Zeuthen, als sie mit 3:2 zu Hause einen Sieg feiern durften. Und auch am jüngsten Spieltag beim Auswärtsspiel in Klosterfelde hielt die Glücksgöttin Fortuna zumindest eine schützende Hand über die Blau-Weißen. Ein 1:1 konnte über die Zeit gerettet werden. Gegen den Werderaner FC Viktoria gab es nun allerdings vor heimischer Kulisse eine 0:1-Niederlage, die weh tat.

Torhüter Florian Rudolph verhindert Gegentor der Gäste

Denn - Blau-Weiß hatte schwungvoll angefangen und vor allem durch Kapitän Silvan Küter zwei richtig gute Möglichkeiten. Die nächste Torchance gab es in der 21. Minute nach einem langen Ball aus der eigenen Abwehr und wieder war Küter seinen Gegenspielern auf- und davongelaufen.
Die alte Fußballerweisheit „wenn man vorne die Tore nicht macht, dann bekommt man sie hinten“ hätte sich in der 26. Minute fast wieder bestätigt. Doch Torhüter Florian Rudolph konnte mit einem großartigen Reflex den Schuss von Patrick Richter abwehren. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Martin Hagemeister-Kühn passierte nicht mehr viel, abgesehen vom frühzeitigen Pfiff des Unparteiischen, der mitten in einem Angriff der Blau-Weiß erklang.

25. Saisontreffer von Patrick Richter

Das Tor des Tages fiel in der 58. Minute durch Patrick Richter, der seinen 25. Saisontreffer für Werder erzielte. Vorbereitet hatte das Abstaubertor Paul-Eric Sommer, der sich auf der rechten Viktoria-Angriffsseite ziemlich leicht gegen zwei Blau-Weiße durchsetzen konnte.

Nächster Gegner ist der SV Grün-Weiß Lübben

Nach seinem nun vorletzten Spiel für Blau-Weiß erklärte Trainer Roman Sedlak, dass er von Beginn an schon „ein ungutes Gefühl“ gehabt hätte. „Wir haben derzeit einige angeschlagene Spieler, was heute auch deutlich zu sehen war. Hätten wir in der Anfangsphase unsere guten Möglichkeiten besser genutzt, wäre die Partie wahrscheinlich ganz anders ausgegangen.“ Eine Pause für eine Regeneration einige Blau-Weiße wird es nicht geben, denn schon für den nächsten Sonnabend ist das Nachholspiel vom 16. Spieltag gegen den SV Grün-Weiß Lübben angesetzt.

In jedem Fall wird die Partie eine besondere werden, denn Roman Sedlak wird zum letzten Mal als verantwortlicher Trainer die Mannschaft führen.

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