Sport vor Ort - Kraft und Tempo

Blau-Weiß siegt im Heimspiel

17.10.2021

Verdienter Sieg auf dem Waldsportplatz

Knapp 90 Zuschauer wollten eines der Spitzenspiele des achten Spieltages der Fußball-Brandenburgliga auf dem Petershagener Waldsportplatz sehen. Immerhin kam mit dem FV Preussen Eberswalde der Tabellenführer ins Doppeldorf.

Für die Blau-Weißen hatte die Partie große Bedeutung, denn nach vier sieglosen Partien musste unbedingt ein voller Erfolg her. Die Gäste hingegen schwammen bis zu diesem Spieltag auf einer kleinen Erfolgswelle. Sie hatten sechs Spiele hintereinander nicht mehr verloren.

Melvin Gohlke trifft zum 1:0

Das Spiel begann mit hohem Tempo, allerdings zunächst ohne die ganz großen Tormöglichkeiten. Schließlich war es eine Einzelaktion, die für den ersten Höhepunkt in der Partie und den Führungstreffer für Blau-Weiß sorgte. Melvin Gohlke traf mit platziertem Schuss aus der zweiten Reihe und ließ Eberswaldes Torhüter Lenard Peter keine Chance zur Abwehr (27.). Kurz zuvor hatte Blau-Weiß-Kapitän Silvan Küter eine gute Möglichkeit, seine Männer in Führung zu schießen. Die Gäste erarbeitete sich in der Folgezeit ein leichtes spielerisches Übergewicht. Es blieb bis zur Pause beim 1:0.

Euphorie war offensichtlich zu groß

Nach der Pause legten beide Teams im Tempo und auch in puncto Kampfgeist noch einmal zu. Eberswalde konnte ausgleichen. Torschütze war nach 52 Minuten Dimitar Milushev. Nach einem Durcheinander in der blau-weißen Hintermannschaft konnte dieser freistehend im Strafraum einschießen. „Das war absolut unnütz“, sagte Blau-Weiß-Trainer Roman Sedlak. „Noch in der Pause habe ich allen gesagt, wir bleiben ruhig und versuchen, durch eigene Offensive keine Löcher anzubieten. Die Euphorie war offensichtlich größer.“

Zweimal sorgte dann Schiedsrichter Marcel Mallassa für Unmut beim Anhang des Gastgebers Nach einem rüden Foulspiel an Denis Rolke, gab es nur Gelb für den Eberswalder Ceif Ben-Abdallah. Der Eberswalder sprang dem Blau-Weißen von hinten in die Beine. Noch mehr umstritten war dann aber die Szene in der 59. Minute, als Maximilian Lichtnow im Preussen-Strafraum von den Beinen geholt wurde. Es hätte Strafstoß geben müssen.

Latin Ceesay trifft zum ersten Saisontor

Trainer Roman Sedlak wechselte in der 66. Minute Lamin Ceesay ein - ein Glücksgriff. Der kam mit viel Schwung und legte mit schöner Flanke zunächst für Kapitän Silvan Küter auf. Er jagte jedoch den schwer zu nehmenden Ball aus guter Postion in die Wolken. Ceesay zwang wenige Minuten später den Torhüter der Preussen mit einem Schuss von der linken Seite zu einer Glanztat, erzielte dann aber in der 84. Minute den Siegtreffer für die Blau-Weißen. Es war seine erstes Saisontor

Ein verdienter Sieg, den sich der SV Blau-Weiß mit großem Kampfgeist und viel Leidenschaft erspielte.
Roman Sedlak sagte nach dem Spiel: „Wir haben einfach und auch effizient gespielt. Es hätte aber eine Rote Karte für Eberswalde und einen Elfmeter für uns geben müssen.“

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